Gut, wenn auch mit leicht traurigem Hintergrund wegen der Nachkriegswirren, war der Unternehmergeist des 29jährigen Landwirtes Alois Sagmeister, mit dem er als „G´scherter“ 1957 in Wien begann, als Wirt mit dem „Schimmelbeisel“ Fuß zu fassen.

Der Menüpreis war damals bei öS 6,- und das Seidl Bier kostete öS 1,60. Der allererste Tagesumsatz von öS 126,- war zwar nicht die Welt, aber keineswegs entmutigend. Das resche „Bratl“ von der Wirtin und die „Quetschen-Spielerei“ vom Wirt für heitere Tanzabende sprachen sich schnell herum – der Erfolg ließ somit nicht auf sich warten. Die alte „Waschkuchl“ wich einem Extrazimmer, 1968er wurde im Kellergewölbe eine Kegelbahn eröffnet, die  dann im 78er Jahr um ein rustikales Kellerstüberl erweitert wurde.

1984er wurde das“Schimmelbeisl” umgestaltet und zum gastronomischen Kleinod der Familie Sagmeister. 1997 wurde das Lokal erneut umgestaltet um für das neue Jahrtausend samt seinen Ansprüchen und denen der Gäste gerecht zu werden.
Das Resultat lässt sich sehen: ein echtes Wiener Gasthaus mit unverwechselbarem Charme ….